Wie kommerziell darf Geocaching sein?

Immer wieder liest man von ehrgeizigen Geocachingprojekten, bei denen sich Kommunen, Tourismusorganisatoren oder auch Firmen die Geocacher zu Nutze machen wollen um mit ihnen Kasse zu machen.

 

Ist das OK?

 

Das eine für beide Seiten erfolgreiche Zusammenarbeit auch geht, ohne direkt auf Gewinn aus zu sein, sieht man an anderer Stelle. 

 

In unserem Beispiel die Gemeinde Erzhausen bei Darmstadt. Hier wurde in Zusammenarbeit und mit der Unterstützung der Gemeindeverwaltung ein Gemarkungsrundgang Multi (GC6NPGT)  entwickelt. Vorausgegangen sind hier Gespräche mit der Kommune, wie es möglich ist, ein jüngeres, größeres und vielfältigeres Publikum für den Gemarkungsrundgang zu interessieren. 

Das Event Team (ortsansässige Geocacher) haben hier einen Multi gebastelt, der qualitativ hochwertig ist und den Suchenden mit einem klasse Final überrascht.

 

Hier haben deutlich beide Seiten profitiert, ohne dass man auf Umsatz aus war. (Siehe Artikel) Die Geocacher haben einen tollen Cache und die Gemeinde hatte eine Rekordbeteiligung beim Grenzgang. Es ist aus unserer Sicht nichts gegen die Förderung von Tourismus in Zusammenarbeit von Geocachern und Kommunen zu sagen. Allerdings das Motiv sollte dem Gemeinschaftssinn gewidmet sein und nicht in erster Linie den Finanzinteressen von Gemeinden, Firmen und Gewerbevereinen. 

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